Pressestimmen

Stehende Ovationen nach "Vocanta"-Konzert

Hervorragendes Gastspiel der Erlanger in der Stadtpfarrkiche von Pegnitz

10.07.2017

PEGNITZ - Bereits zum zweiten Mal gastierte der Erlanger Chor "Vocanta" in Pegnitz und bot erneut Vokalmusik von höchster Qualität.

Die 44 Sänger von "Vocanta" unter der Leitung von Joachim Adamczewski gastierten im Rahmen der Sommerkonzerte in der Bartholomäuskirche. Unter dem trockenen Titel "Motetten der Reformationszeit" boten die Erlanger Ausnahmesänger einen anspruchsvollen und beeindruckenden A-cappella-Abend mit Werken aus mehr als 300 Jahren Musikgeschichte.

Seit über 30 Jahren tritt der Erlanger Kulturpreisträger mit geistlicher und weltlicher Chormusik auf und gilt als einer der profundesten Laienchöre Frankens.

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Gesänge von Sonne, Mond und Sternen

Der Erlanger Chor „Vocanta“ gab ein Konzert mit A-cappella-Werken in Herrieden

03.04.2017

HERRIEDEN – Sternstunden, Geistesblitze und zündende Ideen sollte man haben, wenn man auf dem Gebiet der Kunst etwas Großes, etwas Einzigartiges schaffen will. Benjamin Britten ist das mit seinen Kompositionen gelungen. „Erscheine allen Musikern in Visionen und inspiriere sie“, so wird die Schutzheilige der Musik in Brittens „Hymn to St Cecilia“ angerufen. Dieses und andere A-cappella-Werke waren am Sonntag beim Konzert des Erlanger Chors „Vocanta“ unter der Leitung von Joachim Adamczewski in der Stiftsbasilika in Herrieden zu hören.

„Am Anfang war das Licht.“ Unter diesem Motto steht das anspruchsvolle Programm, das fast ausschließlich Kompositionen aus dem 20. Jahrhundert umfasst. Das allein ist schon eher ungewöhnlich, viel ungewöhnlicher aber ist das für einen Laienchor absolut erstaunliche Feingefühl für dynamische Schattierungen, homogene Klangerzeugung und textliche Ausdeutung. 2016 wurde „Vocanta“ mit dem Kulturpreis der Stadt Erlan- gen ausgezeichnet.Für Aaron Coplands Motette „In the Beginning“ hat das seit über 30 Jahren bestehende Ensemble mit Mezzosopranistin Laura Baxter eine erfahrene und als Muttersprachlerin ohnehin prädestinierte Solistin an seiner Seite. Baxters warme, höhensichere Stimme fügt sich flexibel in den Chorklang ein, tritt eindringlich aus ihm hervor und reicht das Wort wieder weiter. Es entsteht eine eindrucksvolle Interpretation dieser vertonten Schöpfungsgeschichte.„Cantico delle creature“ des tschechischen Komponisten Petr Eben hat den Sonnengesang des Franz von Assisi als Textgrundlage. Um die hohen technischen und musikalischen Anforderungen eines solchen Werks zu bewältigen, ist bei der Probenarbeit viel Disziplin nötig. Den Sängern von „Vocanta“ gelingt es aber darüber hinaus, das spürbar zu machen, was der Sonnengesang eigentlich ist: ein Loblied auf die Schöpfung. Ebenso wie in „Silence and music“ von Ralph Vaughan Williams und in Brittens „Hymn of St Cecilia“ legt „Vocanta“ mit einem schwebenden Piano-Schluss Zeugnis einer blitzsauberen Intonation ab.Effektvoll und facettenreich – hier wird nicht nur gesungen, sondern auch geflüstert, gesummt und gesprochen – ist Michael Ostrzygas „Iuppiter“. Auch das ist ein Loblied, bei dem der Planetengigant mit gigantisch vielen Namen (Iuppiter Caelestis Fulgurator Victor Lucetius...) besungen wird.Das letzte Stück des Abends, „Stars“ von Ēriks Ešenvalds, ist das einzige mit Begleitung. Die Instrumente sind mit Wasser gefüllte Gläser, die durch jeweils unterschiedliche Wassermengen und durch Reiben am Glasrand verschiedene Tonhöhen erzeugen. Über der sanft-getragenen Chormelodie meint man, das Glitzern der Sterne hören zu können. Da kann man schon Gänsehaut bekommen. Und das ganz bestimmt nicht nur von den niedrigen Temperaturen im Kirchenraum.

Corinna Bickel

Strahlender Sopran, satter Alt

Auch nach Neujahr stand beim Chor „Vocanta“ Weihnachten im Fokus

09.01.2017

FORCHHEIM - Konzerte des Chores „Vocanta“ aus Erlangen sind so gut wie immer ein Erlebnis. Deshalb erhielt der Chor auch den Kulturpreis der Stadt Erlangen. Aus Forchheimer Sicht ist es daher erfreulich, dass der Chor sein Weihnachtsprogramm in der hiesigen Johanneskirche aufführte. Die Kirche ist immerhin die Heimat des ebenfalls preisgekrönten Kammerchors „Sonorité“.Gegründet wurde Vocanta 1985 von Joachim Adamczewski als kleiner Singkreis, damals noch unter dem Namen „Grillensingtett“. Mittlerweile ist der Chor auf eine Stärke von rund 50 Sängerinnen und Sängern angewachsen, die inzwischen auch Oratorien aufführen. Der Schwerpunkt liegt aber nach wie vor auf A-Cappella-Werken, so auch im aktuellen Konzert, das der Chor am Sonntag zu Gehör brachte — und das auch nach dem Jahreswechsel weihnachtlich geprägt war.

ERNST-LUDWIG NOE

Chor "Vocanta"erhielt Kulturpreis der Stadt Erlangen

Auszeichnung wurde bei einem musikalischen Festakt verliehen

06.12.2016

ERLANGEN - Dem Chor „Vocanta“ ist bei einem musikalischen Festakt im „Haus der Kirche: Kreuz + quer“ am Bohlenplatz der Kulturpreis der Stadt Erlangen verliehen worden.Jörg Krämer – Solo-Flötist der Staatsphilharmonie Nürnberg und FAU-Professor – hat in seiner Laudatio bei der Verleihung des Erlanger Kulturpreises beeindruckende Zahlen parat: „Das Singen im Chor ist in Deutschland eine verborgene kulturelle Großmacht, deren soziale Bedeutung man sich oft gar nicht richtig bewusst macht. Nach den neuesten Zahlen des „Musikinformationszentrums“ des Deutschen Musikrats singen in Deutschland etwa sechs Millionen Menschen regelmäßig in Chören. In den letzten Jahren veranstalteten Chöre in Deutschland durchschnittlich etwa 300.000 Konzerte pro Jahr und sangen dabei jährlich vor rund 60 Millionen Zuhörern.“Da wird es Zeit, auch in Erlangen Vertreter der „kulturellen Großmacht“ auszuzeichnen. So hatte der Stadtrat einstimmig im Juli beschlossen, den Kulturpreis an den auch überregional bekannten Chor „Vocanta“ zu verleihen.

Kulturpreis für Chor Vocanta

Stadtrat würdigt „hohes künstlerisches Niveau“

29.07.2016

ERLANGEN - Der Kulturpreis der Stadt Erlangen geht an den Chor Vocanta. Das hat der Stadtrat einstimmig beschlossen. Der Kulturpreis wird alle zwei Jahre verliehen.

Mit Vocanta wird ein „außergewöhnlicher Chor mit breitem Repertoire“ geehrt. Kulturreferent Dieter Rossmeissl erläutert die Entscheidung: „Mit dem Kulturpreis soll das hohe künstlerische Niveau und das nunmehr über 30-jährige Engagement des Chores gewürdigt und gleichzeitig ein Ansporn gegeben werden zur stetigen Weiterentwicklung von Vocanta.“

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Der Fluss der Stimmen

Geistliches Konzert mit dem Chor Vocanta in Heilig Kreuz

06.05.2016

ERLANGEN - Ein herrlicher Sonnentag ging zu Ende, als der Erlanger Chor Vocanta zum „Geistlichen Konzert zum Frühjahr“ in die Heilig-Kreuz-Kirche in Bruck lud.

Chorleiter Joachim Adamczewski hatte mit seinen Sängern ein Programm zusammengestellt, das vom jubelnden Gotteslob über die Bitte um Frieden bis zum Vaterunser reichte. Noch einmal Einkehr, Besinnung auf den Ursprung allen Seins und Innerlichkeit, bevor der Frühling den Menschen wieder in die Außenwelt zieht.

CORA UITTING

Intensive Klänge

Das Jubiläumskonzert des Chors "Vocanta"

13.10.2015

ERLANGEN - Großzügiger Brauch bei Jubilaren: Am Schluss bekommt jeder Gast von "Vocanta" ein kleines Geschenk mit. Zugegeben, bei Chorjubiläen ist Derartiges verständlicherweise die Ausnahme, aber nett war's, bescherte erfreute Gesichter.

Der Chor "Vocanta" feierte mit einem anspruchsvollen Konzert sein 30-jähriges Bestehen und verschenkte am Schluss an jeden Zuhörer in der gut besuchten Heilig Kreuz Kirche eine CD aus dem Fundus der musikalisch reichhaltigen Chorgeschichte.

Grund zum Feiern haben der Chor und sein Leiter, Joachim Adamczewski wahrlich, denn "Vocanta" dürfte einer der profundesten Laienchöre - weit über die Region Franken hinaus - sein. Das stellte auch Bürgermeisterin Elsiabeth Preuss fest, die die Botschafterfunktion des Chores für die Erlanger Städtepartnerschaften, für lebendige, gelebte Austauschkultur dankend hervorhob. Zum 30-jährigen Bestehen hatte Chorleiter Adamczewski alles andere als heitere, gefällige Chorliteratur für das Jubiläumskonzert zusammengestellt: Ein hochkomplexes, anspruchsvolles A-cappella-Programm mit geistlichen Motetten und Sätzen aus etwa 300 Jahren Musikgeschichte bestimmte das Programm.

Sabine Kreimendahl